Besuch des Seebodenhof in Binden – die Zweite

AES steht für ,,Alltagskultur Ernährung und Soziales“ und ist für manche SchülerInnen das vierte Kernfach in der Realschule Dreiländereck.

Um dieses Kernfach der AES-Gruppe der Klasse 8b/c näher zu bringen, organisierte Frau Schaaf am 24.03.2022 einen Ausflug zum Seebodenhof bei Efringen-Kirchen.

Treffpunkt war die Bushaltestelle gegenüber vom Hieber um circa 8:00 Uhr. Nachdem jeder eingetroffen war, sind wir mit dem Bus nach Fischingen gefahren und dann zu Fuß weiter zum Bauernhof gewandert.

Direkt zu Beginn kam uns ein Wachhund, welcher jedoch angeleint war, entgegen. Unsere Blicke blieben dann bei den Alpakas stehen.

Nachdem sich Frau Kaufmann zu uns gesellt hat, sind wir alle zusammen zu einer kleinen Hütte gegangen, welcher als Abstellort unserer Sachen diente.

Frau Kaufmann ist die Besitzerin und Leiterin dieses Bauernhofs und hat uns all ihre Tiere, welche sich in diesem Bauernhof aufhalten, aufgezählt sowie eine kleine Unterrichtsstunde bezüglich den Vor- und Nachteilen konventioneller Landwirtschaft gehalten.

Das erste Tier, welches wir anschauen und streicheln durften,  war das Schaf Lola. Sie ist ein sehr süßes Weibchen mit sehr dickem Fell. Die Wolle von Lola dient der Fasergewinnung.

Obwohl dieses Tier so süß war, wollten viele unbedingt zu den Pferden.

Als nächstes besuchten wir die Hausschweine, welche wir ebenfalls streicheln durften. Aus ihren Borsten wurden beispielsweise Pinsel für den Kunstunterricht hergestellt. Allerdings  bemerkten wir sofort, dass diese Tiere etwas scheu waren und es stellte sich im Nachhinein heraus, dass diese Schweine leider eine sehr traurige Vorgeschichte haben. Sie sollten nämlich getötet werden. Frau Kaufmann ließ dies glücklicherweise nicht zu und nahm die Tiere bei sich auf.

Anschließend ging es dann zu den Kühen. Sie wirkten zwar sehr friedlich, allerdings machten sie es uns schwer neben ihnen zu stehen, da mindestens eine unbedingt unsere Jacken ablecken wollte. Auch die Melkanlage und Frischmilchaufbereitung wurde uns gezeigt und erklärt. 

Am Ende wurden noch offen Fragen gestellt und von Frau Kaufmann zufriedenstellend beantwortet.

Unser Highlight des Tages waren jedoch die Hühner, denn diese haben sich wie unsere größten Fans verhalten. Sie bewohnen einen mobilen Hühnerstall auf einer Wiese mit zwei Ziegen als Wächter vor feindlichen Angreifern wie Fuchs oder Habicht. Die Ziegen hingegen fanden uns nicht so sympathisch. Leider kann man nicht alles im Leben haben. Hahaha.

In der Nähe des Kuhstalls befand sich ein riesiges Gülle-Auffangbecken, welches aus Kuhfladen bestand und für die Landwirtschaft zum Düngen der Felder genutzt wird. Dieser Güllesee ist für Menschen lebensbedrohlich,vor allem wenn man versucht, dort zu schwimmen – keine Ahnung welcher Mensch auf diese Idee kommen würde, aber nennen werden wir dies für den ein oder anderen Adrenalin-Junkie trotzdem, um sie oder ihn vor erheblichen Folgen zu schützen – denn es herrscht Erstickungsgefahr.

Ist natürlich nur ein gut gemeinter Rat :)

Abschließend haben wir noch die Alpakas  besucht. Diese tragen die Namen Bruno und Flocke. Streicheln ließen sie sich allerdings nicht wirklich.

Warum auch immer, dachten viele von uns, dass Alpakas spucken würden.

Da haben wir wohl sehr gut im Bio-Unterricht aufgepasst hihi :)

Als Abschied durften wir noch frische Kuh-Milch probieren und es wurde uns auch noch das auf dem Seebodenhof hergestellte Eis spendiert– Stiftung Warentest bestanden.

Unser Ausflug endete nach einem Besuch im Fünfschilling – Leider mussten wir uns alle mit dem Essen etwas zurückhalten, weil wir es selbst finanzieren mussten.

Danach sind wir mit dem Bus nach Hause gefahren. Wir haben uns alle voneinander verabschiedet und so endete ein sehr lustiger und vor allem schöner Ausflug.

Aysenaz und Irena, Klasse 8b

Besuch des Seebodenhofs in Binzen

Gegen 8 Uhr haben wir, die Klasse 8b/c mit AES als Wahlfach, uns an der Bushaltestelle beim Hieber getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Fischingen gefahren. Ab da sind wir zum Seebodenhof bei Efringen-Kirchen gelaufen. Dort angekommen wurden wir von Frau Kaufmann, der Besitzerin, begrüßt, haben dann unsere Sachen abgelegt und die Hoftour begann.

Als erstes wurden uns die Pferde gezeigt. Es waren 4 Stück, aber eins von ihnen war leider krank und lag in seiner Box. Das Schaf (Lola) und die Ziegen haben sich ein Gehege geteilt und das Schaf hat sich sogar streicheln lassen. Danach wurden uns die Schweine vorgestellt. Wenn man wollte, durfte man ins Gehege und sie streicheln. 

Auf dem Hof hatten sie auch einen Hund, aber den durfte man nicht streicheln, da er ein Wach-hund ist und das auch bleiben sollte. Die Alpakas (Bruno und Flocke) standen etwas abseits und haben sich nicht wirklich anfassen lassen, aber waren super süß. 

Im Kuhstall angekommen stank es total nach Kuhmist, aber die Kühe waren mega süß. Die haben einen riesigen Liegeplatz, einen Futterautomat, einen Salzleckstein und eine Massagebürste. Es gab sogar einen Bullen und ein Paar schwangere Kühe. Wir durften dann rumgehen und sie anschauen und streicheln und jeder sollte sich mindestens eine Frage ausdenken und dann wurden die Fragen beantwortet. 

Anschließend sind wir in den Melkstand gegangen und uns wurde erklärt wie die Kühe gemolken werden. Als wir den Melkstand verlassen haben sind wir zu den Kälbchen gegangen. Das jüngste war erst ein paar Wochen alt:) Bei den Kälbern waren auch 2 Hausschweine untergebracht; aber das sind Schlachtschweine. 

Uns wurde erzählt, dass auf dem Hof ganz viele Katzen leben, deren Aufgabe es ist, die Mäuse zu fangen; eine davon ist über den Hof gelaufen. Sie hieß Eile und man konnte sie hochnehmen und kuscheln. Wie auf jedem Hof gab es auch einen Platz, wo der Kuhmist gelagert wird. Danach wurden uns die Futterlager und die Silos gezeigt. Das komplette Futter für die Tiere wie Mais und Getreide hat Familie Kaufmann rund um den Seebodenhof selber angebaut. 

Danach hat uns Frau Schaaf ein Bauernhof-Eis spendiert. Das war super lecker;) Als alle fertig waren, sind wir zu den Hühnern an der B3 gelaufen. Bei den Hühnern im Gehege standen auch Ziegen, die sind zur Abschreckung vor Raubvögeln.

Anschließend sind wir zum Fünfschilling gewandert und haben dort was Leckeres gegessen. Wir hatten Pizza und Waffeln. Als alle fertig waren, sind wir nach Binzen zur Bushaltestelle gelaufen und von dort aus sind wir mit dem Bus wieder nach Weil gefahren. Das war auch schon das Ende des Ausflugs. 

ES WAR EIN SUPER AUSFLUG! 

Besuch des Bürginhof in Binzen 2022

Am Donnerstag, den 24. März 2022 hatten wir an der Realschule Dreiländereck Weil den Tag des 4. Kernfachs. Wir, die AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales)-SchülerInnen der Klasse 8a und 8c waren auf dem Bürginhof in Binzen. Wir haben uns um 8.20 h auf dem Schulhof getroffen und sind mit dem Bus nach Binzen gefahren, wo wir nach einem Spaziergang auf den Feldwegen des Dorfes gegen 9.00 Uhr im Bürginhof eingetroffen sind. Dort wartete schon Frau Bürgin auf uns und begrüßte uns. Nachdem wir uns kennengelernt hatten, wurden wir kurz über den Tagesablauf informiert. Zuerst erkundigten wir den Hof und die Felder, Frau Bürgin hat uns die Obst- und Gemüsekulturen gezeigt. Wir haben z.B. erfahren, dass sie etwa 40 Kulturen anbauen und immer wieder neue Sorten ausprobieren. Interessant war für uns auch zu hören, dass z.B. einige Kartoffelsorten bei uns in Deutschland nicht mehr angebaut werden können, Probleme hier bereitet der Klimawandel. Stattdessen hat die Familie Bürgin immer Freude daran, mit völlig neuen Sorten zu experimentieren. Artischocken fühlen sich z.B. seit einiger Zeit hier sehr wohl, sie gedeihen prächtig, und bereichern die einheimische Küche.

Später wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, so entstand eine Mädchen- und eine Jungengruppe. Die Jungengruppe ging zuerst mit Herrn Bürgin zu den Legehennen. In den Ställen erfuhren sie vieles über die Haltung der Legehennen, auch über die Fütterung der Hennen, über die Aufzucht der weiblichen und männlichen Küken, über die verschiedenen „Altersstufen“ der Legehennen, oder warum die Hennen braune und weiße Eier legen (es hängt von der Rasse ab) und darüber, wie man bei so vielen Hühnern die Ställe trotzdem optimal sauber und hygienisch halten kann. Beim Eiersortieren konnte man endlich anpacken und sich aktiv in der Hofarbeit beteiligen. Die Mädchen durften währenddessen Brot backen. Nach einer Zeit durften wir die Aufgaben tauschen. Am Ende blieb uns noch Zeit die Pferde zu füttern, die Hofhunde oder das Hofkaninchen zu streicheln. Wir machten noch ein paar schöne Erinnerungsfotos, durften selbstverständlich unser warmes Bauernbrot kosten (war sehr lecker!) und sind schließlich bei strahlender Sonne auf demselben Weg zurück zur Schule gefahren.

Inaara Koch und Viola Krasniqi , 8a

Besuch des Theaterstücks „Nur Mut“

Am Mittwoch, den 22.09.2021 besuchte die Realschule Dreiländereck das Theaterstück „Nur Mut“ vom Theater Tempus Fugit. Gemeinsam sind wir in den Raum 209 gelaufen, wo wir vom Theater-Team bereits erwartet wurden. Daraufhin begann die Vorstellung mit insgesamt sieben jugendlichen Schauspielern.

In dem Theaterstück ging es hauptsächlich darum, Jugendliche zu erreichen, die auf Grund von Motivationsmangel, schlechten Noten und geringem Selbstvertrauen große Schwierigkeiten haben, den Einstieg in die Berufswelt zu meistern. Diese Probleme bzw. die Ängste, die auf einen Schüler der Abschlussklasse zukommen können, wurden von den sieben Jugendlichen mithilfe von insgesamt sieben Charakteren in Szenen dargestellt. „Thorsten“ war der typische Schläger. „Martin“ besaß im Gegenzug zu „Thorsten“ eine freundliche Persönlichkeit, er war jedoch eine schüchterne und leise Person. Die kluge „Luise“ hörte meistens lieber zu und lernte etwas. „Patrick“ hatte „Luise“ ziemlich gern. Die temperamentvolle „Lisa“ war eine ziemlich laute Person. Der etwas kräftigere „Fabi“ kannte sich gut mit Computern aus. „Mona“ demgegenüber war das genaue Gegenteil zu „Thorsten“. Sie besaß eine liebenswürdige Art und war in einer festen Beziehung.

Das Theaterstück begann damit, dass sie einen Termin bei der Bundesagentur für Arbeit hatten, um sich einen Praktikumsplatz zu besorgen. Zudem gab es ein Projekt, das sie gemeinsam erstellen sollten. Leider ging viel schief. Streit und Probleme führen dazu, dass einige nicht ihren Wunschberuf ergreifen können.

Das Stück war ein Improvisationstheater, bei dem wir am Ende Vorschläge zur Verbesserung machen und selbst mitspielen durften. So konnten wir Szenen ändern, um den Jugendlichen zu helfen oder Ratschläge zu geben.

Unserer Meinung nach, ist es ein sehr gutes Theaterstück, da oft die Zukunft erwähnt wurde und man sich in mehreren Situationen wiederfinden konnte. Uns gefiel sehr, dass die Folgen aufgelistet wurden, die entstehen können, wenn man sich nicht um einen Praktikums- bzw. Ausbildungsplatz kümmert.

Von Romaissae und Dana

Tempus Fugit